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Pyrophile Pilze in kanarischen Kiefernwäldern: Was die verfügbare Evidenz aussagt

Die hier verfügbaren Studien liefern weder ein Verzeichnis pyrophiler Pilze aus Wäldern der Kanarischen Kiefer noch Angaben dazu, wann sie nach einem Brand auftreten. Sie umfassen ein Experiment zu Keimung und Bodenextrakten sowie eine Untersuchung der Biodiversität nach dem Ausbruch von Tajogaite, die keine Ergebnisse zu Pilzen berichtet.

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Kein Verzeichnis in den verfügbaren Quellen

Die verfügbaren Studien erlauben es nicht, Arten pyrophiler Pilze zu bestimmen, die in Wäldern der Kanarischen Kiefer nachgewiesen wurden, oder festzustellen, wann sie nach einem Brand auftreten: Keine der Arbeiten enthält ein Verzeichnis dieser Pilze oder einen Zeitplan ihres Auftretens. Diese Zusammenfassung ist daher enger gefasst und unterscheidet zwischen dem, was zur Keimung und zu Böden untersucht wurde, und dem, was in diesen Quellen weiterhin undokumentiert ist.

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Bodenextrakte, aber keine Bestimmung von Pilzen

In einem Experiment mit sieben Pflanzenarten aus Wäldern der Kanarischen Kiefer wurden Keimungsreaktionen auf Trockenheit, Hitze, Rauch, Asche sowie Boden- und Mikrobenextrakte untersucht. Die Ergebnisse unterschieden sich je nach Art: Trockenheit verringerte bei einigen die Keimung, während Asche sie bei der Kanarischen Kiefer und einer weiteren Art begünstigte. Auch die Extrakte wirkten sich je nach Pflanze unterschiedlich aus. Die Studie untersucht die Reaktionen von Samen unter experimentellen Bedingungen; sie bestimmt weder, welche Pilze im Boden vorkommen, noch lässt sie diese Wirkungen einem bestimmten Pilztaxon zuordnen.

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Tajogaite: Untersuchung einer anderen Störung

Nach dem Ausbruch von Tajogaite auf La Palma untersuchte eine weitere Studie zwei Jahre lang Parzellen in einem Wald der Kanarischen Kiefer und beschrieb Veränderungen bei mehreren Organismengruppen. In der verfügbaren Zusammenfassung werden Pflanzen, Wirbellose, Eidechsen, Vögel und Fledermäuse genannt, aber keine Nachweise oder Ergebnisse zu Pilzen vorgelegt. Außerdem ist der untersuchte Vulkanausbruch nicht mit einem Verzeichnis von Pilzen nach Waldbränden gleichzusetzen.

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Was noch geklärt werden muss

Auf Grundlage dieser Quellen lässt sich weder eine verlässliche Liste pyrophiler Pilzarten aus kanarischen Kiefernwäldern erstellen noch angeben, in welchen Zeiträumen sie nach einem Brand auftreten. Die Ergebnisse zu Bodenextrakten helfen, Fragen zur Regeneration zu formulieren, ersetzen aber keine Beobachtungen oder Erhebungen von Pilzen. Die Pilzsukzession nach einem Brand liegt außerhalb dessen, was sich aus diesen Studien ableiten lässt.

Quellen und Methode

Dieser Beitrag fasst die genannten Quellen zusammen und trennt mögliche Beobachtungen von Schlussfolgerungen, die mehr Daten erfordern. Er enthält keine eigene Feldforschung von FaunaGuide und ersetzt keine fachkundige Bestimmung.

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