Auf einen Blick
Das Wichtigste
- Verbreitung
- Nachweise unter anderem aus Spanien, Portugal, Frankreich und Italien sowie aus Regionen Amerikas, Afrikas und Ozeaniens. Diese Vorkommen beschreiben allein nicht ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet.
- Lebensraum
- In Australien häufig in Stadtgärten und Vororten; dorthin wurde sie aus Europa eingeführt.
- Aktivität
- Überwiegend nachtaktiv; bei hoher Feuchtigkeit auch tagsüber aktiv.
- Nahrung
- Gemüse, Blumen, Früchte, Zierpflanzen und Wildpflanzen.
Beobachtungsführer
Worauf man achten sollte
- 01
Rundliches Gehäuse mit variablem Muster aus braunen Bändern und Flecken.
- 02
Runzelige Oberfläche, bei näherem Betrachten sichtbar.
- 03
Weiße Lippe am Gehäuseeingang erwachsener Tiere.
Licht, Alter und Blickwinkel können Merkmale verdecken. Bei Folgen für Verzehr, Umgang oder Schutz sind Fachquellen nötig.
Ökologie
Beschreibung und Merkmale
Cornu aspersum besitzt ein kugeliges Gehäuse mit helleren und dunkleren braunen Streifen, Bändern und Flecken; manche Tiere haben weiße Sprenkel. Bei näherem Hinsehen sind unregelmäßige Runzeln sichtbar. Erwachsene Tiere tragen eine weiße Lippe am Gehäuseeingang. Das Muster variiert zwischen Individuen und ist innerhalb der Art nicht einheitlich.
Sie frisst viele verschiedene Pflanzen, darunter Gemüse, Blumen, Obstpflanzen und Wildpflanzen. Milde, feuchte Bedingungen begünstigen ihre Aktivität. Bei Kälte kann sie sich eingraben und das Gehäuse mit erhärtetem Schleim verschließen; bei Trockenheit dichtet sie die Öffnung ebenfalls ab, um Wasserverlust zu begrenzen. Sie ist zwittrig und legt weiße Eier in eine selbst gegrabene Erdhöhle. Die Häufigkeit der Eiablage hängt unter anderem von Temperatur und Feuchtigkeit ab.
Schleim erfüllt mehrere Aufgaben. Die Art produziert schützende Sekrete und zwei Arten von Fußsekret: eines haftend, das andere gleitfördernd. Diese unterschiedlichen Eigenschaften tragen zum Kontakt des Tiers mit der Oberfläche bei, auf der es sich bewegt.