Artenporträt · Veröffentlicht: · Überprüft:

Rotfuchs

Vulpes vulpes

Raubtier aus der Familie Canidae.

Vulpes vulpes ist ein weit verbreiteter Vertreter der Hundeartigen mit sehr variablem Fell und buschigem Schwanz. Die Art besiedelt unterschiedliche Lebensräume und ernährt sich von tierischer Beute sowie weiteren Nahrungsquellen.

So erkennt man die Art
Dokumentarfotografie: Vulpes vulpes
Dokumentarfotografie Foto von Marc-Olivier Beausoleil Quelle: inaturalist CC BY 4.0

Auf einen Blick

Das Wichtigste

Größe
Die angegebenen Maße umfassen 45,5–90 cm Kopf-Rumpf-Länge, 30–55,5 cm Schwanzlänge und 3–14 kg Gewicht; Männchen sind meist etwas größer als Weibchen. Der Bereich kann je nach Alter, Geschlecht und Population variieren.
Verbreitung
In weiten Teilen der Nordhalbkugel verbreitet, von der Arktis bis nach Mittelamerika, Zentralasien und Nordafrika; außerdem in Australien und auf den Falklandinseln eingeführt.
Lebensraum
Besiedelt Wälder, Tundra, Grasland, Wüsten, Gebirge, landwirtschaftliche Flächen und städtische Gebiete; nutzt häufig gemischte Vegetation und Übergänge zwischen Lebensräumen.
Aktivität
Für Yellowstone wird die Art als überwiegend nachtaktiv beschrieben; dort kann sie im Winter bei Morgendämmerung und Abenddämmerung aktiver sein.
Nahrung
Omnivor: frisst kleine Säugetiere, Hasen, Vögel, Eier und Insekten sowie Aas und pflanzliche Nahrung.

Beobachtungsführer

Worauf man achten sollte

  1. 01

    Das Fell ist meist rötlich und reicht von hellen gelblichen bis zu kräftig rotbraunen Tönen; es gibt jedoch auch andere Farbformen.

  2. 02

    Die Schwanzspitze ist meist weiß, kann aber auch schwarz sein; der Schwanz ist lang und buschig.

  3. 03

    Die Unterseiten der Beine sind meist schwarz, als trüge das Tier dunkle Strümpfe.

  4. 04

    Bei der Kreuzfuchsform sind dunkle Zeichnungen entlang des Rückens und über den Schultern zu sehen.

Eine wichtige Grenze

Licht, Alter und Blickwinkel können Merkmale verdecken. Bei Folgen für Verzehr, Umgang oder Schutz sind Fachquellen nötig.

Ökologie

Beschreibung und Merkmale

Vulpes vulpes gehört zur Familie Canidae und hat einen schlanken Körperbau, eine verlängerte Schnauze und einen langen, buschigen Schwanz. Das Fell variiert von hellen rötlichen bis zu kräftig rotbraunen Tönen. Die Unterseite kann weiß, gräulich oder schieferfarben sein; die Unterseiten der Beine sind meist schwarz. Die Schwanzspitze kann weiß oder schwarz sein. Es gibt auch Farbvarianten wie die Kreuzfuchsform mit dunklen Zeichnungen auf Rücken und Schultern sowie silberne oder schwarze Farbformen. Männchen sind meist etwas größer als Weibchen. Die für die Art angegebenen Maße umfassen 45,5–90 cm Kopf-Rumpf-Länge, 30–55,5 cm Schwanzlänge und ein Gewicht von 3–14 kg.

Die anpassungsfähige Art nutzt Wälder, Tundra, Grasland, Wüsten, Gebirge, landwirtschaftliche Flächen und städtische Gebiete. Häufig werden Lebensräume mit gemischter Vegetation und Übergänge zwischen verschiedenen Pflanzengesellschaften genutzt. In Alaska kommt die Art in unterschiedlichen Landschaften vor, darunter Feuchtgebiete im Tiefland, Hügel und Tundra. Ihre Ernährung ist omnivor: Je nach Region frisst sie kleine Säugetiere, Hasen, Vögel, Eier und Insekten sowie Aas und pflanzliche Nahrung. Für Yellowstone wird die Nutzung von Waldrändern und Grasland beschrieben; dort ist die Art überwiegend nachtaktiv. Im Winter kann sie dort bei Morgendämmerung und Abenddämmerung aktiver sein. Diese örtlichen Muster bedeuten nicht, dass die Aktivität im gesamten Verbreitungsgebiet gleich ist.

Die Art kann allein, paarweise oder zusammen mit Mitgliedern eines früheren Wurfs leben und nach Nahrung suchen. Die Fortpflanzung variiert geografisch: Für Alaska wird angegeben, dass die Paarung im Februar und März stattfindet, während sich der genaue Zeitraum über das große Verbreitungsgebiet der Art hinweg unterscheidet. Nach einer Tragzeit von 51–54 Tagen werden die Jungen in einem Bau geboren. Bei der Geburt sind sie behaart, aber blind. In Alaska sind Würfe mit vier Jungen häufig; es wurden jedoch auch Würfe mit bis zu zehn Jungen festgestellt. In dieser Region wird normalerweise ein Wurf pro Jahr geboren. Baue können gegraben oder aus Unterschlüpfen anderer Tiere umgestaltet werden.

Quellen

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